BMBF-Verbundprojekt DigiWerk bewilligt: Die digitale Zukunft im Handwerk gestalten: Entwicklung, Erprobung und Implementierung eines betrieblichen Handlungskonzepts

Zum 01.05.2019 ist das BMBF-Verbundprojekt DigiWerk („Die digitale Zukunft im Handwerk gestalten: Entwicklung, Erprobung und Implementierung eines betrieblichen Handlungskonzepts“) bewilligt worden. Das übergeordnete Ziel des Verbundprojekts ist die Entwicklung, Erprobung und Implementierung eines anwendungsorientierten betrieblichen Handlungskonzepts für KMU des Handwerks zur Gestaltung der digitalen Zukunft. Das Handlungskonzept wird einen Digitalisierungsleitfaden inkl. eines Selbsteinschätzungstools, Digitalisierungsschulungen und Digitalisierungsberatung beinhalten.

Von wissenschaftlicher Seite ist die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf federführend im Projekt DigiWerk. Konkret wird das Projekt durch den Lehrstuhl für BWL, insb. Arbeit, Personal und Organisation, das Institut für Medizinische Soziologie und das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin sowie den Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bearbeitet. Die Universität zu Köln ist mit dem Stiftungslehrstuhl für BWL, insbesondere Managementlehre für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler an dem interdisziplinären Projekt beteiligt. Koordiniert wird das Projekt an der Heinrich-Heine-Universität durch den Lehrstuhl für BWL, insb. Arbeit, Personal und Organisation von Professor Dr. Stefan Süß und Lena Evertz.

Das Verbundprojekt fokussiert exemplarisch mit dem Sanitär-Heizung-Klima-Gewerbe das größte Baunebengewerbe. Gemeinsam mit drei mittelständischen SHK-Handwerksbetrieben (Paul Jacobs GmbH (Düsseldorf), Schöllgen Haustechnik GmbH (Alfter), Stamos GmbH (Grevenbroich), dem Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW, der Kommunikationsberatung K12 Agentur für Kommunikation und Innovation GmbH sowie dem Softwarehaus Label Software Gerald Bax GmbH werden im Rahmen des stark aus der Unternehmenspraxis getriebenen Projekts zentrale Fragestellungen zur Arbeitsorganisation, Kommunikation und Wettbewerbsfähigkeit bearbeitet.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (02L18B020) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Das Projekt erstreckt sich über drei Jahre. Die Fördersumme für alle Projektpartner liegt bei rund 2 Millionen Euro.

Ansprechpartner für Fragen:
Lena Evertz
Lena.Evertz@hhu.de
Tel.: 0211 / 81 10263

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